19 km – 40 Höhenmeter – Dienstag 18. Juni
Der Tag: Start um 8:30 Uhr bis 15:30 in 7 Stunden
Auch der zweite Tag ist geprägt von Hitze und langen einsamen Wegen. Uns begegnet kein Pilger! Weder in unsere Richtung noch in die Andere. Seltsam. Wir sind also sehr einsam unterwegs. Wir haben nur uns. Aber auch das ist sehr schön, hat man im Alltag ja nicht immer und bringt uns weiter und ein Stücke näher zusammen jeden Tag. Zu Mittag ist es elendig heiß, doch wir finden eine kleine Trattoria und trinken Cola und Bier. Am späten Nachmittag erreichen wir Aiello. Erster Punkt die Kirche. Dies war aber eine falsche Kirche. Nach etwas umherlaufen im Ort waren wir endlich da und suchten nach einem Stempel. Aber finden nichts. Ratlos aber mit großem Durst sitzen wir uns in ein kleines Gasthaus vis a vis der Kirche. Hier bekommen wir den Tipp in der Trafik nach einem Stempel zu fragen. Die Trafikantin hatte den Stempel und noch mehr. Im Gespräch stellte sich heraus das sie unseren Vermieter heute kennt, und dieser sei auch noch der Gründer vom Cammino Celeste (Aurelio Pantanali). Wir waren also gespannt was das heute wird. Am Späten Nachmittag sind wir in unserer Herberge. Dies ist heute aber sogar ein Schloss. Ein Schloss das von Aurelio erhalten wird und in dem er ein paar Ferienwohnungen hat und in dem auch ein paar normale Wohnungen sind. Wir sind an diesem Tag die einzigen Gäste und sind fast luxuriös mit Stil untergebracht.














Aurelio begrüßte uns im alt ehrwürdigen Schloss Castello sehr nett und ist uns dann auch sehr Hilfreich bei der weiteren Planung der Reise. Er kennt ja fast jede Unterkunft am Weg und so organisiert er für uns alle restlichen Etappen. Er ruft überall an und reserviert Zimmer und gibt Tips zur Strecke. Er sagt uns auch das die Original Strecke in den Bergen nicht begehbar ist weil eine Hütte nicht offen hat und so wäre man ohne Verpflegung und Bett auf sich allein gestellt. Ziemlich beeindruckt von der großen Hilfe merkten wir erst später das wir damit auch zeitlich unter Druck waren. Wir hatten eigentlich mehr Zeit eingeplant um mehr vom Land zu sehen. Jetzt mussten wir aber den Reservierungen folgen. Das haben wir erst die Tage danach realisiert. Essen besorgten wir uns im Supermarkt und speisten mit einer Guten Flasche Wein. Am großen Fernseher schauten wir auf italienisch im RAI Uno Portugal-Tschechien. Herrlich ist das Pilger leben 🙂
Tipp des Tages: Geh in die Trafik dort erfährst du alles

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